Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Nach tagelanger interner Kritik zieht Jens Spahn die Konsequenzen: Der CDU-Politiker legt sein Amt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nieder.

Auslöser ist die Geburt seines Sohnes Georg per Leihmutter in den USA – ein Schritt, der in Deutschland verboten ist und den die CDU erst kürzlich klar abgelehnt hat. Spahn selbst hatte sich früher gegen Leihmutterschaft positioniert. Er begründet den Rücktritt mit der Unvereinbarkeit von Familie und politischem Spitzenamt.
Der Fall sorgt für heftige Doppelmoral-Vorwürfe innerhalb der Union – inklusive Rücktrittsforderungen von Friedrich Merz.





